
Wenn ich mit Farben arbeite, spielt nicht nur die Auswahl eine Rolle, sondern auch, wo sie eingesetzt werden. Denn digitale Anwendungen und Printprodukte folgen unterschiedlichen Farbmodellen – und das hat direkten Einfluss auf die Wirkung.
RGB steht für Rot, Grün und Blau und wird überall dort genutzt, wo Licht ins Spiel kommt: auf Bildschirmen, Websites oder mobilen Geräten. Farben wirken hier oft leuchtender und intensiver, weil sie aus Licht gemischt werden. Genau deshalb erscheinen viele Töne digital besonders klar und strahlend.
CMYK hingegen wird im Druck verwendet und basiert auf Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Hier entstehen Farben durch das Mischen von Druckfarben auf Papier. Das Ergebnis ist meist etwas matter und weniger leuchtend als auf dem Bildschirm – nicht schlechter, sondern einfach anders.
Für ein stimmiges Corporate Design bedeutet das: Farben müssen für beide Welten gedacht werden. Ich achte deshalb darauf, dass Farbkonzepte sowohl digital als auch im Print funktionieren – damit deine Marke überall konsistent wirkt, egal ob auf der Website oder in der Hand.



